Inhalte, Einschätzungen, Beschreibungen und Schlussfolgerungen die sich in schriftlich oder mündlich überlieferter Form zur Aufgabe gesetzt haben, Wissen darzustellen, beschreiben in den seltensten Fällen eine absolute Wahrheit. Sie spiegeln lediglich den jeweiligen Bewusstseinszustand des Autors oder eines Kollektivs zu einer bestimmen oder unbestimmten Zeit. So ist es nicht verwunderlich unterschiedlichste Färbungen zu finden, suchen wir in alten Texten nach Hinweisen zu einem bestimmten Thema.


Obwohl Merkaba etwas darstellt, was für immer mit Lebensformen in unserer Schöpfung verbunden ist, wird sie im Vergleich mit viel weniger elementaren Themen, recht selten erwähnt. Die Hinweise, welche sich finden lassen, umfassen jedoch ein großes Spektrum der Zeit. Was nicht verwundert, vergegenwärtigen wir uns ihre Bedeutung und die zyklischen Abläufe von planetaren Bewusstseinsprozessen. So gab es immer wieder Zeiten, in denen Merkaba aktueller zu sein schien, als zu anderen. In dem Teil der Vergangenheit, der uns heute durch Aufzeichnungen zugänglich ist, hat es den Anschein, als wäre Merkaba immer nur für kleine Gruppen in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit gerückt. Dies mag zum einen mit dem Bewusstsein der Mehrheit zu tun haben, für das es vielleicht nicht angebracht war, sich damit zu befassen. Ein anderer Grund könnte darin bestanden haben, einen elitären Machtanspruch zu etablieren oder aufrecht zu erhalten. Vielleicht mag es beides gewesen sein .......


Wir möchten an dieser Stelle nicht im einzelnen auf die Darstellung in alten Texten eingehen, da sie zwar interessant, jedoch nur bedingt zur Unterstützung der persönlichen Arbeit in unserer Zeit geeignet sind. Der interessierte Leser sei jedoch u.a. verwiesen auf die Thronwagenmystik der Kabbala, das Buch Hesekiel der Bibel, sowie auf Drunvalo Melchizedek und seine Werke "Die Blume des Lebens", in denen nicht nur die Merkaba Meditation in ihrer derzeitigen Form dargestellt wird, sondern auch die Ergebnisse von Recherchen hinsichtlich der Merkaba und den Mysterien Schulen im alten Ägypten.


Heute nun, ist Merkaba aktueller denn je. Befinden wir uns doch an einem Punkt, wo viele unterschiedliche zyklische Prozesse zusammen laufen und einen Übergang beschreiben, oder zumindest die Möglichkeiten anbieten, ein neues umfassenderes Bewusstsein und eine neue erweiterte Wahrnehmung unseres Selbst- und Weltbildes zu erfahren.

Wenden wir uns Merkaba in den heutigen Tagen zu, erachten wir es für sinnvoll, jegliche religiöse oder elitäre Mystifizierung vergangener Tage hinter uns zu lassen, und dieses wunderbare Geschenk und elementare Bestandteil der Schöpfung als das zu erfassen was es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Bestandteil unseres wahren Wesens. Mit und indem wir einen weiteren Aspekt unserer abgespaltenen oder vergessenen Anteile unseres Selbst wieder ins Bewusstsein holen und in das alltägliche Leben integrieren.


Merkaba im Spiegel der Zeiten beschreibt auf diese Art also kein Wissen im herkömmlichen Sinne, sondern lädt zu einem intuitiven Wahrnehmen und Erfassen des Weges und der Geschichte ein, den wir unseren eigenen nennen. Dieser Weg war im Anbeginn der Zeit, bei dem Start unserer persönliche Reise in die Schöpfung, noch gekennzeichnet von einer umfassenden Verbindung zu Allem. Der Wunsch nach der Erfahrbarkeit immer tieferer Ebenen des Seins und der Polarität, führte zu der Notwendigkeit, Teile von unserem göttlichen Wesen abzuspalten und in Vergessenheit geraten zu lassen. Da ein aktives Merkabafeld unter anderem zur simultanen und mehrdimensionalen Kommunikation zwischen vielen Bewusstseinsebenen dient, war es Teil des Eintrittsprozesses in die verdichteten und polaren Daseinsebenen und Teil des Vorganges des Vergessens, unsere Merkaba zu deaktivieren und uns ihm Folgenden als eigenständiges und von seiner Umwelt abgetrenntes Geschöpf zu erfahren und zu erleben. Dieser Prozess war wesentlich vielstufiger und länger, als der erste Eindruck dieses sehr kurzen Überblickes vermuten lässt. Die Kulissen, Inhalte und Wege unserer Reise, sind so unterschiedlich und individuell, wie wir selbst.


Die Zeitqualität in der wir uns nun befinden, ist einladend, um uns wieder mit lange vergessen und uns nicht zugehörig geglaubten Dinge zu beschäftigen. Merkaba ist nicht nur eines dieser Dinge, sie ist auch ein von ihrer Natur aus geeignetes Hilfsmittel zur Unterstützung auf unserem Weg der Bewusstwerdung und Integration anderer Aspekte unseres Wesens.


Merkaba beschreibt nach unserem derzeitigen Verständnis ein spezielles Lichtfeld. In und über dieses Lichtfeld, treten (vereinfacht gesagt) Körper, Geist und Seele in eine Interaktion, wie es nur über ein solches Merkabafeld geschehen kann. Es gibt noch mehr Eigenschaften von Merkaba. Letztendlich sind viele Dinge, über die man lesen kann , die versprochen werden und sich auf Merkaba beziehen, jedoch keine Eigenschaften von Merkaba selbst. Viel mehr sind sie Ausdruck unseres eigenen Bewusstseins. Merkaba ist ein Spiegel dieses Bewusstseins und repräsentiert es auf viele Ebenen des Seins.


Sphaera

Merkaba und
Lichtkörperschule

Merkaba

Merkaba im Spiegel der Zeiten

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